Feed Owl

Feed Owl kommt aus deutschen Landen und ist ein Stand Alone RSS-Reader. Die Software kommt von den Machern des RSS-Scout Verzeichnisses - also unserem Wettbewerb. Wir sagen es Ihnen lieber direkt, bevor Sie uns vorwerfen, unsere Meinung sei nicht objektiv - sicher ist Sie das nicht. Nichts desto trotz…
Download uns Installation funktionieren problemlos. Beim ersten Aufruf startet Feed Owl gleich eine Verbindung zum RSS-Scout Verzeichnis und liest von hier jede Menge Feeds ein, die quasi vorinstalliert im Browser mitgeliefert werden. Der Vorteil: Man muss nicht lange nach Feeds suchen. Der Nachteil: Die Auswahl ist viel zu umfangreich und das laden der Feed-Listen aus dem Web ist zumindest für Anwender, die sich per Modem oder ISDN einwählen, langwierig und ärgerlich.
Wer sich an die mühselige Arbeit macht, die installierten Feeds aufzuräumen, sollte zudem nicht vergessen, den automatischen Abgleich mit dem Verzeichnis über die Optionen auszuschalten, sonst kann es passieren, dass die investierte Arbeit am nächsten Tag wieder für die Katz war. Nutzern der Sharewareversion steht diese Funktion übrigens nicht zur Verfügung - eine erhebliche Einschränkung.
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| Feed Owl Oberfläche |
Bewertung:  |
| Zum Download: Feed Owl |
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Wundern kann man sich auch darüber, dass Feed Owl auf dem PC Ports installiert und öffnet, über die ein Zugang von außen zum PC ermöglicht wird. Das kann eine echte Sicherheitslücke bedeuten - und warum Feed Owl einen aktiven Zugriff von außen erlaubt, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Allerdings kann man den integrierten Feed Owl Server manuell über die Einstellungen stoppen (das empfiehlt sich!) - dann funktioniert allerdings die Integration mit dem Feed-Verzeichnis RSS-Scout nicht mehr.
Schade, andere Reader kriegen eine solche Integration auch ohne lokal laufenden Server und offene Ports auf dem Client PC hin. Probleme beim Einsatz in Firmennetzen die per Firewall geschützt sind, sind ebenfalls vorprogrammiert. Im Test hat die Integration zwischen RSS-Scout und Feed Owl zum automatischen Abonnieren neuer Feeds ebenfalls nicht wirklich funktioniert. Die abonnierten Kanäle konnten wir jedenfalls nicht in der zugeordneten Rubrik in der Browserliste links wieder finden - schade.
Die Aufteilung der angezeigten Informationen entspricht dem Standard bei den getesteten RSS-Readern. Links eine Liste der RSS-Feeds. Rechts oben die Inhalte des markierten Feeds darunter ein integriertes Browser-Fenster. Optionen, die Ansicht zu verändern, gibt es leider nicht. Auch gleicht die Darstellung sehr einer Bleiwüste. In News-Liste etwa umfasst nur Datum und Headline.
Markiert man eine News, wird im integrierten Browser zunächst der Teaser einer Meldung mit angezeigt. Für den Aufruf der eigentlichen Web-Seite muss man noch mal klicken. Eine Option, direkt auf die Web-Seite zu einer Nachricht zu springen, haben wir nicht gefunden. Beim Beenden des Programmes traten auf verschiedenen Testrechnern Speicher-Schutzverletzungen auf - hier scheint noch einiges an Arbeit für den Entwicklern zu liegen.
Insgesamt fehlen Feed Owl viele Funktionen, die bei anderen RSS-Readern zum Standard gehören. Optik und Aufbereitung der angezeigten Inhalte sind - zumindest wie wir finden - nicht besonders ansprechend. Die Integration mit RSS-Scout ist technisch aus unserer Sicht fragwürdig.
Sie merken, wir sind etwas vorsichtig mit der Kritik - schließlich ist es ein direkter Wettbewerber - aber vielleicht verschaffen Sie sich selbst ein Bild. Die Sharewareversion weist verschiedene - zum Teil ärgerliche - Einschränkungen auf. Die Registrierung kostet 25,- €.
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